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Themen - Sloatog

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Hard & Soft / neuer Monitor gefällig?
« am: August 23, 2009, 02:06 Vormittag »
für alle diejenigen unter uns, die fürs zocken schon immer mehr wollten als den gewöhnlichen monitor.
und wenn der beamer alleine auch nicht ausreicht, sollte man versuchen sich eines dieser teile zu ergattern!

http://www.jdome.com/

das nenn ich mal spielerlebnis.  8O
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GURPS / Kategorien2 - was wirklich geschah ...
« am: Februar 20, 2007, 22:34 Nachmittag »
Es ist tief in der Nacht und die Gefährten schlafen. Leise entfernt sich eine Gestalt vom Lagerplatz. In sicherer Entfernung holt die in eine dunkle Lederrüstung gekleidete Gestalt etwas hervor und beginnt in einer fremden Sprache zu reden.

"Ein neuer Bericht von der Oberfläche für die Oberin Mutter.

Bericht: 284
Betreff: Rückkehr nach Kategorien
Unterkategorie: Handelsbeziehungen der Menschen, menschliches Verhalten im Allgemeinen, menschliche Sitten und Gebräuche, Schifffahrt/Seefahrt
Verfasser: Kelnozz Kalnafin, Erstgeborener und Kämpfer aus dem Hause Kalnafin, dem 15. Hause Menzoberranzans

wichtige Begleiter:
- Menschen:
          - Adeus Peregrinus
            Bekannt aus Bericht 249
               Betreff: Adeus Peregrinus
               Unterkategorie: Menschen, Bekanntschaften
               Zusammenfassung: Gelehrter, guten Säbelkämpfer, gesetzestreu, ehrlich, weitsichtig
               Schwächen: Beinverletzung, Angst vor Konflikten
            und aus Bericht 253
               Betreff: Überfahrt nach Kategorien
               Unterkategorie: Handelsbeziehungen der Menschen, Eifer und Entdeckertum, Schifffahrt/Seefahrt

          - Nikleas
            Bekannt aus Bericht 250
               Betreff: Nikleas
               Unterkategorie: Menschen, Bekanntschaften, Magier, Feuermagie
               Zusammenfassung: Feuermagier, Kämpfer, trinkt keinen Alkohol, verabscheut Fisch (evtl Wasser und Wasserkreaturen im Allgemeinen), komische Gestalt [...] redet immer zu von Rohma dies, Samur das […]“
            Und aus Bericht 253
               Betreff: Überfahrt nach Kategorien
               Unterkategorie: Handelsbeziehungen der Menschen, Eifer und Entdeckungstum, Schifffahrt/Seefahrt

          - Habakug
            Bekannt aus Bericht 280
               Betreff: Habakug
               Unterkategorie: Menschen, Bekanntschaften, Magier, Runenmagie
               Zusammenfassung: Runenmagier, recht unschlüssig bei spontanen Entscheidungen, „So einen hab ich noch nie gesehen... Auf dem gesamten Körper sind irgendwelche Zeichen und Symbole. Ich hab beobachtet, dass wenn er zaubert, einige Symbole leuchten. Aber dieses Leuchten scheint ihn zu schmerzen. Interessante Sache, muss ich mal weiter und genauer beobachten […]“

          - Aron
            Bekannt aus Bericht 281
               Betreff: Aron, der Töpfer
               Unterkategorie: Menschen, Bekanntschaften, Magier, Feuermagie, Steinmagie
               Zusammenfassung: Magier, gibt sich als Töpfer aus, beherrscht Feuer- und Steinmagie, „[…] so ne kleine abgebrochene Gestalt, kann nicht mal kämpfen [...] na gut, zaubern kann er schon, aber einen Nahkampf würde er keinen Augenblick überleben […]“

- Zwerge:
          - Durin
            Bekannt aus Bericht 251
               Betreff: Durin
               Unterkategorie: Zwerge, Bekanntschaften, Magier, Heilungsmagie
               Zusammenfassung: Magier, kann Heilungsmagie wirken, liebt Bier und alkoholische Getränke, stark aber nicht sehr beweglich, dickköpfig, „Ein scheinbar weichbeseiteter Zwerg, kann zwar ein wenig kämpfen, scheint sich aber eher auf Unterstützungszauber spezialisiert zu haben. Die Zauber sind gar nicht so übel. Er würde aber trotzdem nur geringfügig länger im Nahkampf durchhalten, als dieser „Töpfer“ aus Bericht 281 […]“
            und aus Bericht 253
               Betreff: Überfahrt nach Kategorien
               Unterkategorie: Handelsbeziehungen der Menschen, Eifer und Entdeckungstum, Schifffahrt/Seefahrt


Es war mal wieder an der Zeit aus Drachenhafen zu verschwinden. Zulange an einem Ort ist in den Reichen der Menschen immer wieder mit Problemen verbunden. Hier eine Leiche zuviel, dort eine weitere verschwundene Person und ich soll - wie immer - Schuld haben. Dann kommen ein paar aufgebrachte Personen, wollen mich verhaften, hinrichten oder einfach nur befragen. Beweisen können sie aber nie etwas. Ich sehe anders aus, dass reicht schon als Grund.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu unseren Städten. Man kann nicht einfach Leute öffentlich verurteilen, ohne den geringsten Beweis zu haben. Jede Aktion, die ohne Zeugen erfolgreich durchgeführt wird, wird von allen honoriert. Zeugen sind aber nur Mitglieder des betroffenen Hauses. Alle anderen halten sich natürlich bedeckt. Nachher weiß auch jeder, wer was getan hat, aber es kommt zu keiner Verurteilung, da keine Zeugen oder Ankläger lebend zu finden sind. Menschen und ihre Regeln sind komisch …

Adeus Peregrinus sammelte neue Freiwillige für eine weitere, diesmal noch größere Überfahrt nach Kategorien. Natürlich unter dem gleichen Kapitän, wie zuvor. Antiochius.
Eine günstigere Gelegenheit ließ sich nicht so schnell finden. Warum also nicht noch einmal nach Kategorien? Die Bezahlung sollte wieder gut sein, genauso wie die neuen Erfahrungen und das zusätzliche Wissen. Aber ich war nicht der einzige, der das dachte. Am Hafen standen bereits alte und neue Gestalten. Nikleas und Durin, die bei der ersten Überfahrt auch dabei waren, standen zusammen mit Habakug und Aron vor der „Ignatius“ und warteten auf Antiochius.
Die „Ignatius“ sollte zwei weitere Schiffe nach Kategorien führen. Die Überfahrt war wie beim ersten Mal ein Erlebnis für sich. So etwas muss man einfach mal mitgemacht haben! Die salzige Luft, die im Wind surrenden Taue, das Auf und Ab bei stärkerem Seegang und der eisige und peitschende Wind, der versucht einen aus dem Ausguck zu zerren… Unglaublich! Und ich dachte, dass es keine interessantere Fortbewegungsmethode gibt, als mit einer Kampfechse, die sich unter der Decke der Höhlen festkrallt, kopfüber durch enge Tunnelpassagen zu rasen.
Nach einem gewaltigen Sturm stellten auch die Seeleute fest, dass wir das erste der Begleitschiffe verloren hatten. Das zweite Schiff verschwand auf den letzten Meilen nach Gath, als wir das neblige und mit Felsspitzen gespickte Gebiet durchquerten. Zu der Zeit sahen wir alte Bekannte der ersten Überfahrt. Die schwächlichen Fischmenschen mit ihren Wasserreittieren standen nur da, beobachteten uns. Bestimmt haben die mich wieder erkannt und sich gedacht, dass sie sich den erneuten Kampf auch sparen können. Schade…
Angegriffen wurden wir trotzdem. Nicht von den Fischmenschen, sondern von komischen Flugwesen. Diese Wesen erinnerten an geflügelte Nagas, aber keiner kannte ihren richtigen Namen. Nachdem ich drei von denen ganz alleine besiegt hatte, hatten meine überaus tüchtigen Begleiter es auch endlich geschafft sich gegen zwei weitere der geflügelten Nagas durchzusetzen. Ich musste feststellen, dass alle meine neuen und alten Begleiter Magier waren… Da stand ich also, einer der besten Kämpfer meines Jahrganges und fuhr mit vier Magiern in die Hochburg der Magiehasser. Das konnte nur interessant werden!

Wir liefen in Gath ein.
Eine große staunende Menge erwartete uns. Nun ja, eigentlich waren sie nur dort, um zu einem Platz weiter zu marschieren, aber gegafft haben die trotzdem. Auf dem Platz sollte schließlich eine "Hexenhinrichtung" vollführt werden. Klang verlockend. So etwas gibt es bei uns nicht. Musste ich mir also mal ansehen. Gesagt, getan. Mit auf den Platz kamen der Töpfer, der "Rohma und Samur Anhänger" und viele Kategorier. Der kleine Zwerg und der "Runenmagier" hatten kein Interesse mitzukommen. Es schien den Zwergen sogar anzuwidern, dass Menschen hingerichtet werden sollten. Also zogen die beiden los und suchten sich eine Kneipe.
Auf dem Platz angekommen beobachteten wir, wie ein paar Frauen auf eine Holzkonstruktion - ein so genannter Galgen - gezerrt wurden. Die Köpfe wurden durch Stricke gezwängt und das Volk belustigte sich an einigen Schaustellern, die die Szene ins lächerliche zog. Ich muss das noch mal genau in Erfahrung bringen, aber ich glaube die Menschen reden hierbei von „Galgenhumor“. Aron meinte noch im Stillen er könne keinerlei magischen Begabung bei den Frauen feststellen, was nichts daran änderte, dass die wenig später an den Stricken hingen. Wieder einmal ist es das Rechtssystem der Menschen, das mich irritiert…
Die Show war vorbei und wir begaben uns zum Handelskontor, in dem Adeus Peregrinus seine Geschäfte regelte. Auf dem Weg dorthin stießen die beiden Kneipengänger wieder zu uns. Das Kontor war verschlossen, aber nach kurzem Klopfen wurde von einem kleinen Menschen geöffnet. Auf die Frage, wen wir den zu sprechen wünschten, antwortete ich mit einem einfachen „Herrn Adeus Peregrinus“. Aber anstatt gleich die Beine in die Hand zu nehmen und zu laufen, entweder um uns den Weg zu zeigen oder um uns anzumelden, blieb dieser Mensch einfach stehen und begann Fragen zu stellen. Wen solle er denn melden, was wäre denn das Anliegen und so weiter. Meine Vermutung war nur, dass dieser Mann sich unnötig wichtig machen wollte, vor allem in dem er uns den Weg versperrte und sich weigerte zu sagen, in welchem der Räume der Herr Peregrinus saß. Das war’s. So einen Haussklaven, wie diesen, hätte es bei uns nicht gegeben. Der wäre sofort „verschwunden“ oder gleich an Ort und Stelle gerichtet worden. Ich bin nicht erneut durch den halben Ozean gefahren, habe gewaltige Unwetter überstanden und geflügelte Nagas geschlachtet, um mich jetzt von einem unterbelichteten Haussklaven, der noch nicht einmal nicht Kategorier erkennt, wenn sie direkt vor ihm stehen, aufhalten zu lassen. SO nicht!
Bei den Menschen habe ich die Redensart „Wer dumm fragt, bekommt dumme Antworten“ aufgeschnappt. Dumme Antwort Nummer eins: „Herr Peregrinus wird verdächtigt sich mit Magie zu beschäftigen. Wir sind hier, um ihn zu verhaften!“
Da schwieg der kleine Mann. Aber anstatt Platz zu machen und den Raum zu nennen, musste er sich weiter aufplustern. Er müsse zuerst die Stadtwache benachrichtigen.
„Wir kümmern uns darum. Nennt uns den Raum und gebt den Weg frei!“ Aber nein, das könne er nicht tun. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als ihm mein wahres Gesicht zu zeigen. Dicht an ihn heran getreten zog ich meine Gesichtsmaske herunter und er erbleichte völlig. War zu erwarten. Die Reaktion kannte ich bereits. Auf die Frage, welcher Raum es denn nun sei kam gar nichts mehr. Da hatte dieser aufgeblasene Haussklave doch wirklich die Hosen voll. Dass die so etwas hier überhaupt arbeiten lassen verstehe ich nicht.
Aber ich war ja in Kategorien und nicht zu Hause, also wollte ich versuchen die Situation wieder zu entschärfen, setzte meine Maske wieder auf und wollt mir den Haussklaven noch einmal vorknöpfen. In dem Moment brüllt Durin durch das gesamte Handelskontor „Ich bin der Diener eines mächtigen Erzmagiers!“ und deutet dabei auf Nikleas… Nun war es vorbei mit den Spielchen. Überall gingen die Türen auf, Leute hetzten hinaus, Rufe nach der Stadtwache wurden laut und ein sichtlich verstörter und entsetzter Adeus Peregrinus kam die Treppe hinunter gerannt. Ob wir wüssten, was wir alles angerichtet haben und warum wurde gefragt, antworten wollte er aber nicht hören. Adeus Peregrinus rannte wieder nach oben und rief mehrmals wir sollten schnell zum Schiff laufen. Meine Begleiter drehten sich um und rannten. Ich konnte den alten Mann doch nicht alleine rennen lassen, also wartete ich auf ihn. Er hatte anscheinend mit so einer ähnlichen Situation gerechnet, der Fuchs. Denn er kam mit einigen Papieren, seinem Mantel und Säbel nur Momente später die Treppen wieder hinunter gerannt und stürmte Richtung Ausgang. Am Hafen angekommen wurden ein paar unfreundliche Worte mit Antiochius gewechselt und die „Ignatius“ legte sofort ab. Durin und Habakug waren nicht an Bord. Die beiden hatten sich anscheinend abgesetzt. Der wirkliche Grund, warum wir aber nicht zurück nach Drachenhafen konnten war rein materieller Natur. Wir hatten zu wenig Nahrung und Wasser an Bord…

Wir mussten also Nahrung besorgen, möglichst noch die beiden Vermissten wieder finden und das ohne die gesamte Bevölkerung Kategoriens über die Klinge springen zu lassen. Natürlich traute sich keiner der Besatzung wieder an Land. Adeus Peregrinus war ein einziges Wrack, völlig am Boden zerschmettert. Also war es an mir den Helden zu mimen. Nikleas konnte sich schließlich weder von seiner roten Robe trennen, noch konnte er sich auch nur ein bisschen leise bewegen.
Ich forderte eine Sturmlaterne und einen Matrosen, der mich in einem Boot übersetzen sollte, begab mich zu nächtlicher Stunde ans Ufer von Kategorien und machte mich auf zu den unweit gelegenen Stadtmauern von Gath. Man kann es an dieser Stelle nur wiederholen: Menschen sind keine guten Nachtwächter! Es war noch nicht einmal annähernd schwierig die Mauern zu überqueren und bis zum Hafen zu gelangen. Da der Zwerg von einer Kneipe nahe des Hafens gebrabbelt hatte, als wir uns nach der Hinrichtung wieder getroffen hatten, suchte ich eine. Da die Städte der Menschen, die ich bisher besicht habe, sehr überschaubar – von den Dächern aus – sind, fand ich die besagte Kneipe auch recht schnell. Durch eines der Fenster war der Zwerg zu sehen, also klopfte ich höflich an. Der Besitzer war, wie sich später raus stellte, kein treuer Anhänger des Kaisers, sondern ein Mitglied irgendeines Geheimbundes. Dieser Mann half und auch mit seiner Organisation in Kontakt zu gelangen. Meine beiden Begleiter hatten vorher ausgehandelt, dass genau dieses passieren sollte.
Wir wurden zu einem Kanalisationsdeckel geführt, der und zu dem Hauptquartier der Untergrundorganisation bringen sollte. Bewacht wurde dieser von zwei Wächtern. Gar kein Problem die verschwinden zu lassen. Die anderen waren dagegen…
Habakug veränderte den Alkoholgehalt der Getränke von den beiden Nachtwächtern. Die Wirkung war akzeptabel. Beide schliefen nach ein paar Schlucken in ihrem Rausch, als hätte sie einer erstochen. Ich muss mir unbedingt merken, dass ich nicht so schnell etwas trinke, wenn ich in Habakugs nähe bin…
In der Kanalisation kamen wir in einen großen Raum. Rundherum im Raum jede menge Akolythen und in der Mitte ein älterer Mensch. Wie sich rausstellte ein mächtiger Magier, der sich unter seinen Feinden versteckt, da es wohl offensichtlich ein Platz wäre, an dem diese nie suchen würden. Er könne uns helfen, aber nur wenn wir ihm helfen würden… Klar… Aber auf jeden Fall ein Abenteuer wert. Wenn nicht, lässt sich sicher ein Weg finden, ihn bluten zu lassen.
Nach Berichten dieses überaus mächtigen Zauberers wurde Kategorien von einem Dämon geplagt, der die beiden Volksstämme gegeneinander aufhetzte. Natürlich wäre der Magier in der Lage diesen Dämon hervor zu beschwüren und auch ihn zu besiegen, aber – und hier kamen wir ins Spiel – es fehlten noch ein paar wichtige Ingredienzien.

Ende Bericht 284."

Die Gestalt im Dunkeln schaut sich ein letztes Mal um und kehrt zum Lager zurück. Keiner der Gefährten hat etwas bemerkt und so soll es auch sein. Der Mond zieht seinen Weg über den Himmel, die Nacht nimmt ihren Lauf und die Pläne einer machthungrigen und intriganten Frau nehmen Formen an...
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Zur grünen Heide / The internet is for ...
« am: Januar 21, 2006, 15:31 Nachmittag »
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GURPS / GURPS-Fallout
« am: Dezember 02, 2005, 15:39 Nachmittag »
Es hat lange gedauert, aber hier nun die lang versprochenen Infos:

Stille …
Sehr angenehm, aber beunruhigend.
Oder ist es die Anspannung und Nervosität? Die Hintergrund Geräusche, bestehend aus knisternden Leitungen in den Wänden, gelegentliches Surren, aber ansonsten … Stille …
Keiner hat damit gerechnet. Und wer es behauptet hätte, wäre ausgelacht worden; von allen! Naja, von fast allen … Einige wussten bescheid. Haben es immer gewusst. Und keiner hat etwas gesagt. Es ist fast, als hätten sie gelogen.
Die Anzeige an der Wand zeigt an, dass es aufwärts geht. Wie weit noch? So weit oben ist noch keiner gewesen … Früher bestimmt, aber heute war es verboten. Sie haben es nicht erlaubt. Keiner hat es erlaubt.
Aber keiner hat damit rechnen können. Es war ein Tag, wie alle zuvor. Öde, schon fast langweilige Routine. Jeder hatte in seinem Bereich zu tun, bis plötzlich …

Laute Sirenen durchdringen die angenehme Stille in den Wohngemeinschaften. Menschen, Verwandte und Freunde stürmen auf die Flure. Was war passiert? So was hat es nie gegeben. Man erzählte sich, dass es nur in den ersten Tagen vorgekommen ist. Angeblich waren es Leute, die durchgedreht sind, weil sie es nicht ausgehalten haben. Was nicht ausgehalten? Die Stille? Sie war doch angenehm und so vertraut …
Dieses laute Dröhnen und Heulen der Sirenen, warum?
Alles drängte zum großen Raum der Gemeinschaft. Sie, sie wussten eine Antwort. Haben immer welche gehabt. Müssen dafür auch verantwortlich gewesen sein. Wer würde sonst die nervende und auch erschreckende Sirene einschalten?


Und doch … Stille
Das Surren des Aufzuges, fast nicht hörbar, wuchs zu einem Dröhnen heran. Aber nicht wirklich. Verdammte Nervosität, denn das war es. Die anderen, sie müssen das gleiche fühlen. Treten von einem Fuß auf den anderen, schauen verstohlen in die Runde. Nur er steht da, als könnte ihn nichts erschüttern. Hat er es gewusst? Von ihnen? Keiner hat es gewusst! Es wäre bekannt geworden. Der Aufzug fährt still und leise weiter, wie immer.

Lautstark drängt sich die Masse durch die Gänge. Den Gang hinunter zum Raum der Gemeinschaft. Zu den Antworten. Was mag passiert sein? Lautes Stimmengewirr. Alle sind kurz vor der Panik. Nun bewegt euch da vorne, wir wollen schließlich alle da rein. Was war das nun? Die Sirene, aus, jemand muss sie endlich ausgeschaltet haben. Dann ein Knacken, mehrfach verstärkt durch die vielen Boxen an den Wänden. Bisher drang aller höchstens Musik daraus. Immer dieselbe, aber woher sollte die neue auch kommen? Hier gab es kaum Musiker, der letzte große Musiker war schon seit über 250 Jahren tot und diejenigen, die heute halbwegs ein Instrument spielen konnten, waren immer noch grauenhaft. Ein Quietschen oder Kreischen aus den Boxen durchdrang den Raum, jemand klopfte leicht auf ein Mikrofon, blies sachte hinein und dann seine Stimme.
Er, von allen geachtet, von den kleinen, hinter vorgehaltener Hand gelegentlich als Spießer und Langweiler bezeichnet, ist der Anführer, der Chef, das Oberhaupt der großen Gemeinschaft. Alles richtige und auch falsche Bezeichnungen seiner Position. Phillip Smith, von fast allen nur Phil gerufen. Vorsitzender des Rates. Er ist das Oberhaupt, kann aber keinen Finger rühren, solange der Rat nicht zustimmt.
„Beruhigt euch! Beruhigt euch!“ seine klare Stimme übertönte verstärkt durch die Boxen die unruhige Menge. Von wo sprach er? Köpfe drehten sich, schauten hoch zur Nordwand. Die Spiegel? Es waren doch Spiegel, wieso sind es nun klare, durchsichtige Scheiben? Und dahinter steht er, mit besorgter Mine und Mikrofon in der Hand.
„Was soll die Sirene?“
„Was ist passiert?“
Stimmengewirr, Fragen werden laut herausgerufen. Alle sind besorgt. So etwas hat es nie gegeben.
„Ruhe! Hört mir zu! Bitte, beruhigt euch doch. Ich werde alles erklären. Aber beruhigt euch.“
Stille kehrte ein, voller Erwartung, Erregung und Spannung.
„Jeder weiß, warum wir hier sind. Ich meine nicht hier in diesem Raum, sondern hier, in dieser Anlage, diesem Bunker, unserem Zuhause. Der große Krieg, hat vor inzwischen fast 280 Jahren ein tragisches Ende gefunden. Wir wissen nicht, warum er geführt wurde, noch weniger wissen wir, wer angefangen hat. Aber wie wichtig ist es denn auch? Für uns, für die Überlebenden? Unsere Vorfahren hatten das Glück, oder auch die Pflicht hier in diesen Bunker zu flüchten. Draußen tobte kurz nach dem Schließen der Tore der atomare Krieg. Letzte eingehende Meldungen betrafen größte Zerstörungen rund um den Globus. Besonders in den großen Städten. Viele sind in diesen Tagen umgekommen. Sehr viele. Viel zu viele. Aber wir haben überlebt, leben immer noch, streben danach das aufzubauen, was einst war. Und nun ist es soweit. Die Tore sind immer noch verschlossen durch ein Zeitschloss, aber es dauert nicht lange und es wird sich öffnen lassen.
Wir werden es öffnen.
Wir werden hinausgehen.
Wir werden uns dem stellen, was übrig geblieben ist.
Wir werden hart arbeiten.
Wir werden verbrannte Erde in unseren neuen Garten Eden verwandeln.
Wir werden unsere Welt wieder aufbauen.
Wir haben die Stärke.
Wir haben die Ressourcen.
Wir haben den Willen.
Wir haben die Leute.
Wir haben uns.
Wir werden es schaffen!

Morgen um genau 12:00 Uhr wird die Zeitschaltung die Tür entriegeln und wir werden das Tor öffnen und erste Teams hinausschicken. Wir werden kein Risiko eingehen. Diejenigen unter uns, die am besten ausgebildet und trainiert wurden, werden dieses erste Team bilden. Werden sich auf der Oberfläche umsehen und wir werden danach mit der Rückeroberung unserer Oberfläche beginnen.
McKormac wird morgen früh das Team zusammenstellen. Begebt euch nun wieder in eure Bereiche. Es gibt viel zu tun und wir müssen nun noch einiges vorbereiten. Morgen ist er endlich da, der große Tag. Unser Tag!“


... Wieder Stille. Das Surren des Aufzuges. Zum verrückt werden. Waffen werden nervös umklammert, Teile von Körperpanzerungen reiben aufeinander, der Strahlenschutzanzug darüber, nicht ungewohnt, aber anders als sonst. Ganz anders, es war ernster. Was vorher leichtfertig als Spielereien abgetan wurde, entpuppt sich langsam als Ernst, womöglich tödlicher Ernst.
In der Mitte immer noch er. Mit seiner ruhigen Art, wie er sie schon immer hatte. Fast immer, schließlich ist er der Ausbilder, ein Taktiker und Stratege, der einen Rekruten zur Sau machen kann, wie kein anderer. Erneut werden Magazine überprüft. Werden die Waffen überhaupt benötigt? Keiner weiß es. Oder doch? Wissen sie mehr? Haben sie etwas verheimlicht? Unmöglich, wieso sollten sie? Sie haben immer alles erzählt. Naja, fast immer …

Mit kraftvollen Schritten trat er in den Raum. Gut einen Kopf größer als fast jeder andere und fast doppelt so breit, wie ein normaler Mann. Stan McKormac, der General, wie er auch genannt wird. Stellt sich in die Mitte des Raumes und schaut in die Runde.
„OK Männer, Lauscher auf! Ihr wurdet alle ausgewählt, weil jeder von euch spezielle Fähigkeiten besitzt, die von nun an überlebenswichtig sein werden. Der Rat hat mich darüber informiert, dass in genau … 2 Stunden und 23 Minuten die Tore geöffnet werden. Das bedeutet, dass wir und unsere Vorfahren die längste Zeit hier in diesem Gott verdammten Bunker verbracht haben. Wir gehen an die Oberfläche. Will heißen IHR geht an die Oberfläche! Nun glotzt nicht, wie dämliche Kühe. Ihr habt das richtig verstanden! Wozu meint ihr wärt ihr sonst ausgebildet worden? Dies ist ein beschissener Atombunker und womöglich einer der besten, den die damalige Regierung zur Verfügung hatte. Wozu lernt man in einem Bunker mit Waffen, Sprengmitteln, Autos, Elektronik Scheiße und dem ganzen anderem Kram um zu gehen? Damit das Wissen nicht verloren geht und um es eines Tages zu benutzen, ihr Schlaumeier! Ihr seid dafür ausgebildet worden an die Oberfläche zu gehen und euch und alle anderen von uns zu verteidigen. Ihr seid unser erstes Team, unsere Scouts, unser Team Alpha. Vor euren Füßen liegt, wie ihr unschwer erkennen könnt, eure Ausrüstung für draußen. Leichte Infanterie Körperpanzerung, Strahlenschutzanzug, Funkgerät, Geigerzähler, Schutzbrille und der ganze andere Kram in euren Rucksäcken. Zusätzlich natürlich für jeden das passende Werkzeug oder Gerät, was wir für wichtig halten und natürlich Waffen. Echte Waffen. Dies sind keine Simulatorwaffen, wie die, an denen ihr trainiert habt. Sie sind echt, also keine Spielereien damit! Davis wird euch gleich noch eine genaue Umschreibung der Aufgaben geben, die ihr Oben erledigen sollt. Wollt es wohl selbst sagen der Vogel. Egal.
Und jetzt … Ausrüstung anlegen und bereit machen.
Und noch etwas. Wer seine Ausrüstung beschädigt, bekommt es mit mir zu tun.
Wer seine Ausrüstung verliert, verbringt eine Woche im Loch.
Wer mit seiner Ausrüstung Scheiße baut, wird sich wünschen im Zentrum einer verfluchten Atomraketendetonation zu sein!
Verstanden? … Dann los.“


Ein helles „Ping“ zerreißt sie angespannte Stille. Die Türen des großen Aufzuges gleiten leise zur Seite und geben den Blick frei auf einen kargen Raum. Staub bedeckt den Boden, Fußspuren führen zu drei weiteren Türen an der nördlichen Seite des Raumes. Das große Tor kann nicht weit sein …

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Spielerinfo:

„Krieg. Krieg bleibt immer gleich. Das Ende der Welt ereignete sich mehr oder weniger so, wie wir es vorausgesehen hatten. Zu viele Menschen, zu wenig Platz, zu wenig Ressourcen. Die Einzelheiten sind trivial und unbedeutend, die Gründe, wie immer rein menschlicher Natur. Nahezu alles Leben auf der Erde wurde ausgelöscht. Eine große Säuberung, ein atomarer Funke, gezündet von Menschenhand, geriet schnell außer Kontrolle. Nukleares Feuer regnete auf die Erde herab. Kontinente gingen in Flammen auf und versanken in den brodelnden Fluten der Ozeane. Die Menschheit wurde nahezu komplett ausgelöscht, ihr Geist wurde Teil der Radioaktivität, die sich wie ein Leichentuch auf die Erde legte. Stille Dunkelheit breitete sich dem Planeten aus und dauerte viele Jahre an. Nur wenige überlebten diesen Schlag. Einige hatten Glück gehabt und sich in große unterirdische Bunker in Sicherheit bringen können. Als die große Dunkelheit vorüber war, öffneten sich die Bunker und die Bewohner kamen hervor, um ihr Leben neu zu beginnen …“


Ihr seid Nachfahren einiger „Glücklicher“. Aufgewachsen in einem riesigen Bunker, der über 20.000 Personen Schutz geboten hat. Dieser Bunker ist mit vielen Sachen ausgerüstet worden. Es war wahrscheinlich der am besten für einen nuklearen Fallout ausgerüstete Bunker, den die Welt je gesehen hätte.

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Grundthematik sollte soweit klar sein. Nun zu den Charakteren:

Ich dachte an 150 CP. Es wird fies, schwer und die Überlebenschancen sind gering.
Voraussetzungen:
- Dadurch, dass noch keiner die Sonne wirklich gesehen hat, reagieren die Augen auf normales Tageslicht sehr empfindlich. Schutzbrillen sind zumindest in der ersten Zeit Pflicht.
- Charaktere kennen sich gut, sind schließlich miteinander aufgewachsen
- Keine herausstechenden körperlichen Nachteile ohne Absprache

- Da eine militärische Ausbildung teil voraus ging, sind folgende Fertigkeiten zu beachten:
- ABC-Schutz ist Pflicht! (Fw nicht unter 16)
- mindestens eine Waffenfertigkeit (Fw nicht unter 16)
- Erste Hilfe
- Gestik

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Fest eingeplant sind
- Eloran
- Käse
- Parinor
- Samur
- Crom

Interessiert und / oder berücksichtigt und / oder teilweise eingeplant
- GitS
- Orbi

Hab ich irgendwen oder irgendetwas vergessen?

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Ein paar Zitate:  :wink:
„You could survive a nuclear war if you get prepared. But it’s after the blast that you need to get really organised! You need Fallout Tactics! GET IT!”
“How would you survive? In the event of a nuclear fallout ensure you get well prepared! You need Fallout Tactics!”
“How do you survive in a post nuclear world? Do you just hide in the toilet or do you get tactical? Find out with Fallout Tactics!”
“A nuclear attack on the USA by 100 nuclear bombs would kill 20% of the population through blast heat, grand shock and radiation … What will you do? You can’t fight a nuclear blast head on… You need Fallout Tactics!”
“Only 20% of people would die immediately from a nuclear blast. The rest need tactics. Be smart… get Fallout Tactics!”
5
Zur grünen Heide / Brick Fiction
« am: Februar 05, 2005, 22:59 Nachmittag »
http://www.unicum.de/film/lego/filme/brick_fiction.wmv

was kleines für die pulp fiction freunde unter uns *gg*

für die anderen ein kleiner beitrag, was man alles mit lego machen kann
7
Zur grünen Heide / in the jungle mal anders
« am: Juni 08, 2004, 19:23 Nachmittag »
8
LAN-Party / Oldschool-Lan
« am: Mai 27, 2004, 23:05 Nachmittag »
http://www.oldschool-lan.de

location: neues gewerkschaftshaus hier in whv
kosten: 1€ !!! (wo bekommt man das denn heute noch ???)
zeit: samstag den 29.05. von 12:00 bis ca 30.05. 12:00

sind noch 18 plätze frei (immo), also anmelden !!

denn stellt euch mal vor ... es is LAN und kein regler is da ... das muss aufgemischt werden !!! :wink:

cya there !
9
GURPS / Plan xy???
« am: April 26, 2004, 10:54 Vormittag »
muss da mal nen bissel was los werden ...   :motz:

seit wochen versuchen wir nun eine gruppe von 4-5 leuten zusammen zubringen [klingt eigentlich ganz einfach] und es klappt nie.

ich halte mir seit dieser zeit das WE frei, weil immer gesagt wird, dass was am samstag bzw sonntag gehn würde. da aber nie was am start is und entweder sehr kurzfristig abgesagt wird bzw garnichts gesagt wird habe ich keine lust mehr mein wochenende mit rpg zu belegen, kumpels absagen zu müssen, weil die was anderes planen, dem ich auch gerne beiwohnen wollte und im endeffekt mit nichts da zustehen...

letztes we wars genau so ... im vorfeld wurde gesagt, dass wir am samstag spielen evtl sogar am freitag. hab mir beide tage freigehalten und ... nix ... keine meldung am freitag, ob, ob nicht, wann, wo, etc. samstag das selbe ... orbi war nicht zu erreichen, von den anderen hab ich keine nummer und damit war es schon wieder gestorben.  :doof:  

meine letzten 2 voschläge in die runde wären, dass wir es:
- entweder geregelt bekommen, dass dieser ominöse meister unsere gruppe leitet und wir am nächsten we spielen können [von mir auch auch nen anderes datum, aber es sollte eins festgelegt werden, welches dann auch eingehalten wird und worte, wie "eventuell", "vielleicht", "unter umständen", "mit großer wahrscheinlichkeit", etc sollten nich mit dem datum in verbindung gebracht werden !!!  also eine verbindliche zusage aller teilnehmenden personen!  :deal: ]
- oder ich anfange zu meistern und mit den leuten spiele, die an dem tag da sind, den wir aushandeln (abwesende werden als NPCs mitgeschleift bzw fallen für den tag raus...

option 3 (von der ich eigentlich nicht begeistert bin) wäre, dass ich diese gruppe an den nagel hänge und mir ne neue suche.

soviel dazu  :...:  
ich will spielen !!
also, postet euren senf dazu
und "wo ein wille ist, ist auch [zu 99,9% aller fälle] ein weg"
10
GURPS / neuer mitspieler ?
« am: Februar 20, 2004, 15:13 Nachmittag »
hi

ich wollt mal anfragen, ob ihr noch einen mitspieler in eurer gurps-runde braucht.
habe selber schon erfahrungen mit gurps (+ jahrelange erfahrung mit anderen systemen) und habe auch schon nen paar mal mit orbi zusammen gespielt.
11
Zur grünen Heide / Für die Rollenspieler unter uns !
« am: Dezember 11, 2003, 18:11 Nachmittag »
hab da mal was gefunden, was ich euch nicht vorenthalten wollte

*gg*

mms://virtual.gencon.com/the_gamers.wmv
Seiten: [1]